Zumba: Fit und Gesund durch Tanzen?

Der kolumbianische Tänzer und Choreograph Alberto Perez hatte das Fitness-Konzept Zumba bereits in den 90er Jahren entwickelt. Diese Variante der körperlichen Ertüchtigung kombiniert Elemente des Aerobic mit lateinamerikanischer Musik und Tanz. Perez selbst beschreibt den Ursprung von Zumba mit folgender Anektode; er hatte bei einem Aerobic-Kurs seine Musikkassette vergessen und musste auf die Konserven in seinem Auto zurückgreifen. Darauf befand sich allerdings traditioneller Latin Salsa und Merengue. Er musste improvisieren und die Kursteilnehmer zu den ungewohnten Klängen animieren. Herauskam eine tänzerische Aerobic-Stunde, der Beginn einer Bewegung, die mittlerweile die gesamte Welt erfasst hat.

 

Keine stupiden Bewegungen – Zumba folgt der Musik

Nicht die Takte sind es, die bei Zumba zur Bewegung animieren; auf tänzerische Art und Weise folgen die Kursteilnehmer dem Flow der Musik. Die Bewegungen sind, im Gegensatz zu Aerobic, nicht standardisiert. Jedes Lied erhält, passend zur Melodie und zum Rhythmus, eine eigene Choreographie. Tänzerisch werden zusätzlich klassische Elemente des Aerobic, wie Kniebeugen, mit eingebunden, um bestimmte Körperpartien besonders zu trainieren.

 

Der Spaß an der Musik steht über der Leistungssteigerung

Viele herkömmliche Fitness-Programme zielen auf bestimmte Muskeln ab und wollen diese dann ganz gezielt in der Leistungsfähigkeit steigern. Monotone Übungen, die alles andere als Spaß vermitteln. Anders bei Zumba, hier steht ganz klar die Liebe zur Musik und der natürliche Drang des Menschen, sich zu dieser zu bewegen, im Vordergrund. Nichts desto Trotz wird Zumba von Fachleuten durchaus als ein sehr anspruchsvolles und auch effizientes Körpertraining angesehen. Der Weg zur eigenen Fitness muss nicht immer hart erkämpft sein – er kann sich einem auch tänzerisch erschliessen.

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