Was hilft gegen Muskelkater? || Die Tipps gegen Muskelschmerzen!

Was hilft gegen Muskelkater? Einen Muskelkater bekommen meist untrainierte Sporttreibende nach ungewöhnlich starker muskulärer Anstrengung. Verantwortlich dafür sind kleine Risse in den Muskelfasern, die das Eindringen von Wasser ermöglichen. Durch das Wasser schwellt die Muskelfaser an und so kommt es zum Dehnungsschmerz, im Volksmund auch Muskelkater genannt. Der Muskelkater tritt meist einen Tag nach der sportlichen Betätigung auf und verschwindet nach einigen Tagen wieder. Er ist nicht schädlich, denn die Muskelfasern regenerieren sich und Folgeschäden bleiben aus.

 

Was hilft gegen Muskelkater?

Was hilft gegen Muskelkater? Zur Vorbeugung gegen Muskelkater empfiehlt es sich, bei der Ausführung der Sportart nicht zu übertreiben. Jeder Mensch sollte bedenken, dass sein Körper bereits ab dem 30. Lebensjahr abbaut, insbesondere wer sich kaum mehr körperlich betätigt oder Sport treibt, verliert pro Jahr ca. ein Prozent an Kraft. Eine regemäßige sportliche Betätigung ist die beste Vorbeugung gegen Muskelkater. Wer beispielsweise eine Klettertour mit Freunden in den Bergen machen möchte, der kann seine Muskeln schon zu Hause langsam darauf vorbereiten.

Wer Muskelkater hat, der sollte auf Dehnübungen verzichten, denn auch das Dehnen beansprucht die Muskelfasern. Dehnübungen sind beim Sport wichtig, um Muskelzerrungen vorzubeugen, aber nicht wenn man bereits Muskelkater hat. Schmerzmittel helfen nicht gegen Muskelkater, können aber den Schmerz ein wenig lindern. Betroffene sollten allerdings, wenn möglich, auf Schmerzmittel verzichten. Unter Sportlern wird berichtet, dass Wärmezufuhr die Schmerzen lindern kann, also beispielsweise eine Saunabesuch. Allerdings handelt es sich dabei nur um Erfahrungswerte, denen der wissenschaftliche Beweis fehlt.

Ein weiterer Erfahrungswert setzt darauf, mit dem Sport nicht zu pausieren, sondern das Training in gemäßigter Form weiterzuführen. Die sportlichen Anstrengungen sollten aber deutlich geringer sein, als jene, die den Muskelkater ausgelöste haben. Wer Muskelkater nach dem Joggen bekam, der könnte am Folgetag einen flotten Spaziergang machen. Wer ständig Muskelkater hat, der sollte sein Training überdenken, denn es zeigt nur, dass sein sportliche Ehrgeiz zu hoch ist. Außerdem ist es ungesund. Wer trotz Muskelkater trainiert, der riskiert eine Muskelzerrung, denn der Körper kann sich nicht unendlich lange regenerieren. Deswegen werden wir alle alt und sterben irgendwann.

 

Was tun gegen Muskelkater?

Was tun gegen Muskelkater? Ein gutes Mittel gegen Muskelkater ist Entspannung. Das bedeutet nicht, dass sich Betroffene ins Bett legen müssen, sondern beispielsweise einen Spaziergang machen sollten. Denn der hilft zur Entspannung und spart Energie, die der Körper für die Reparatur des Muskelkaters aufwenden kann. Außerdem wird die Durchblutung angeregt, was bedeutet, dass die nötigen Reparaturstoffe schneller zur verletzten Faser gelangen. Der Muskelkater bleibt zwar, aber er schwächt sich schneller ab.

Die Werbung verspricht, dass Salben und andere Mittel gegen Muskelkater helfen. Meist sind es Mittel, welche die Blutzirkulation anregen, was natürlich gut ist. Aber wie weiter oben schon erwähnt, kann das auch kostenlos, durch einen gemütlichen Spaziergang, erreicht werden. Natürlich sind Kalzium und Magnesium gut für den Körper, aber die optimale Aufnahme dieser Mittel wird auch durch eine ausgewogene Ernährung sichergestellt.

Als Fazit gilt deswegen: Wer einen Muskelkater hat, der sollte sich entspannen und abwarten. Wer ständig Muskelkater hat, der sollte seinen Trainingsplan überdenken oder sich vom Facharzt beraten lassen.

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