Streetworkout: So können Sie trainieren wo Sie möchten!

Was in den 80er und 90er Jahren noch der Trimm-Pfad im Wald war, ist heute das Street Workout. Bei dem Trend, der aus den USA langsam zu uns nach Deutschland kommt, werden Straße und Natur für das Training genutzt. Klimmzüge werden am Bushaltestellen-Häuschen vorgeführt und Dips an der Parkbank.

 

Trainings-Trend aus den USA

Seit vielen Jahrzehnten wird das Street Workout, das dort besser unter dem Namen Calisthenics bekannt ist, in den USA – vor allem von jungen Amerikanern – betrieben. Diese mussten früher nach einer Alternative suchen, da die Anschaffung eigener Trainingsgeräte oder der regelmäßige Besuch im Fitnessstudio zu kostspielig waren. Sie trafen sich daher in Parks und Gartenanlagen und nutzen die dort vorhandenen Gegenstände und Flächen zum Training. Nach und nach etablierten sich auch Fitness-Parks, bei denen es sich um Anlagen mit Fitness-Geräten handelt – oftmals kennt man sie im Bodybuilding Bereich.

 

Welche Übungen werden beim Streetworkout gemacht?

Zu den häufigsten Übungen beim Street Workout zählen Dinge wie Sit Ups, Liegestütze, Klimmzüge und Kniebeugen. Je nach Sportübung werden dazu Hilfsmittel wie eine Bank, ein Geländer oder ähnliches benötigt oder man kann diese einfach auf einer freien Fläche ausführen. Ziel des Street Workouts ist es das eigene Körpergewicht zum Muskelaufbau und zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems zu nutzen. Die größte Herausforderung bei den unterschiedlichen Übungen dürfte die Human Flag sein. Hierbei steht der Sportler waagerecht in der Luft. Dazu benötigt man zwei stabile Stangen, wie etwa ein sicheres Gerüst, an denen man sich mit den Armen festhält. Die eine Hand wird dabei etwa auf Oberschenkelhöhe platziert, die andere oberhalb des Kopfes. Nun muss man sich mit den Armen in eine waagerechte Position heben, so dass Oberkörper und Beine parallel zum Boden schweben. Nun treibt man wie eine „menschliche Flagge“ im Wind.

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