Richtig Sonnenbaden – Was ist dabei zu beachten?

Die Zahl der Hautkrebserkrankungen nimmt stetig zu, und dennoch schenken viele Menschen dem Hautschutz zu wenig Beachtung. Der beste Schutz ist natürlich, direkte Sonnenstrahlung weitgehend zu meiden, dies gilt insbesondere zur Mittagszeit, da dann die Sonnenstrahlung am intensivsten ist. Babys und Kleinkinder sollten generell nicht der Sonne ausgesetzt werden. Aber auch im Schatten sollten Kleinkinder eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor aufgetragen bekommen, denn auch hier sind die gefährlichen UV-Strahlen. Bei Babys sollte auf Sonnencreme verzichtet werden. Doch sollten Sie bekleidet sein und einen Sonnenhut tragen.

 

Richtig Sonnenbaden – Ist die Sonnenstrahlung eigentlich gesund?

Licht und Sonne sind für die Vitamin-D-Bildung im Körper sehr wichtig, daher sind kurze Aufenthalte in der Sonne durchaus erwünscht. Aber auch Erwachsene sollten ohne, dem Hauttyp entsprechend angepassten Sonnenschutz nicht länger als eine halbe Stunde in der Sonne sein.

Einen geeigneten Sonnenschutz gibt es in Form von Cremes, Lotionen, Gels oder auch Sprays. Je höher der Lichtschutzfaktor ist, umso besser kann die Haut vor möglichen Schädigungen – und somit auch vor Hautkrebs – geschützt werden. Zu welchem Produkt gegriffen werden sollte, hängt vom individuellen Hauttyp ab.

 

Richtig Sonnenbaden trotz Sonnenallergie?

Wer unter Sonnenallergie leidet, sollte zu einem speziellen Sonnenschutzprodukt ohne PEG-Emulgatoren greifen. Entscheidend ist, dass genügend Sonnenschutzmittel auf die Haut aufgetragen wird. Für eine Anwendung am ganzen Körper werden gut 30 Milliliter – das entspricht etwa zwei Esslöffel – benötigt. Auch wenn die Gesichtscreme bereits einen Lichtschutzfaktor enthält, ist es besser, beim Sonnenbaden auch hier eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden. Nase und Ohren sollten besonders viel davon bekommen, da hier die Haut sonnenempfindlicher ist. Damit die Haut gleich zu Beginn des Sonnenbadens gut geschützt ist, sollte mindestens eine halbe Stunde vorher gecremt werden. Einmaliges Aufragen einer Sonnencreme reicht natürlich nicht aus. Dies gilt insbesondere, wenn man viel im Wasser ist oder leicht schwitzt. Selbst wasserfeste Sonnenmilch kann den Schutz nicht dauerhaft aufrechterhalten. Hier heißt es, sich nach dem Schwimmen erneut einzucremen und die Lotion gut einziehen zu lassen, bevor man wieder ins Wasser geht.

Nicht nur die Haut, auch die Augen brauchen einen Schutz gegen die UV-Strahlung. Hier ist unbedingt darauf zu achten, dass die Sonnenbrille tatsächlich einen guten UV-Schutz bietet, erkennbar an dem CE-Zeichen und der Aufschrift EN 1836:1997 auf dem Brillenbügel. Wenn dieser UV-Schutz fehlt, kommen aufgrund der erweiterten Pupillen erst recht UV-Strahlen in die Augen und können diese schädigen.

 

Richtig Sonnenbaden – Das Kurzfazit!

Doch auch mit geeigneten Sonnenschutzmitteln sollte man nicht stundenlang in der Sonne liegen, sondern sich auch mal in den Schatten zurückziehen.

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