Gibt es gesunde Fette? | Was gesunde Öle und Fette ausmacht!

Fette und Öle bringt man eigentlich nicht mit gesunder Ernährung in Verbindung. Das ist so aber nicht immer richtig. Es gibt ein paar Dinge, die man auch als Laie beachten kann, um zu entscheiden, ob es sich um ein ernährungsphysiologisch sinnvolles Produkt handelt.
Zunächst muss man wissen, dass viele Fette besser sind als ihr Ruf. Nur ein paar Beispiele:

  • Schmalz (Gänse- oder Schweineschmalz): beide Sorten enthalten ungesättigte Fettsäuren in nicht geringen Mengen
  • Kokosfett galt lange als minderwertig, aber es ist leicht bekömmlich und gut verdaulich, was einen echten gesundheitlichen Mehrwert darstellt
  • Bio Kürbiskernöl gilt wie auch beispielsweise Traubenkernöl oder Walnussöl zu den echten Gesundheitsölen. Sie bieten nicht nur sehr viel mehrfach ungesättigte Fettsäuren, sondern teilweise auch Vitamin E.

Und trotzdem gibt es natürlich auch bei allen diesen Produkten Qualitätsunterschiede. In Ölmühlen gibt es exklusive Sorten aus bester Pressung. Öle unterscheiden sich durch vor allen Dingen durch ihre Rohstoffe und die Art ihrer Pressung. In kaltgepressten Ölen findet man alle wichtigen Nährstoffe wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, natürlich vorkommende Vitamine usw. In den heißgepressten oder auch raffinierten Ölen gehen diese Stoffe durch die Art der Pressung weitgehend verloren.

 

 

Die Rohstoffe machen den Unterschied

In vielen Ölen die man im Supermarkt günstig kauft, sind genveränderte Rohstoffe enthalten, deren gesundheitliche Auswirkungen noch nicht erforscht sind und über die es noch keine ausreichenden Langzeitstudien gibt. Sie werden vor allen Dingen aus Kostengründen eingesetzt. Öle mit hochwertigen Rohstoffen, die entsprechend verarbeitet werden, findet man in Discountern eher selten. Höchstens in den Feinschmeckerregalen besserer Supermärkte. Viele Manufakturen und Ölmühlen wie Fandler vertreiben ihre Produkte auch selber, so dass man hier sicher sein kann immer die beste Qualität zu erhalten. Auch auf den Produktionsprozess wird bei kleineren Herstellern sehr viel Wert gelegt.

 

Klassiker neu erfunden

Pflanzenöl aus Raps kennt jeder. Es wird industriell hergestellt und ist neben Sonnenblumenöl wohl das am weitesten verbreitete Öl in Haushalten. Oft wird gerade Sonnenblumenöl im Gegensatz zu edlen Sorten wie z.B. Bio Kürbiskernöl als minderwertig empfunden. Das ist aber so nicht richtig. Das Sonnenblumenöl enthält – kaltgepresst – sehr viel Vitamin E, das vor allen Dingen für den Hautschutz wichtig ist. Es reguliert den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, baut schädliches Ozon ab und lässt Entzündungen abklingen. Aber auch hier sind die Rohstoffe und die sorgfältige Verarbeitung wichtig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.