Die bekanntesten 10 Muskelaufbau Mythen! (Teil 1 von 2)

In den folgenden 2 Beiträgen geht es um die 10 grössten Mythen im Krafttraining und Muskelaufbau.

 

Mythos 1: Fett wird isoliert abgebaut 

Du willst Bauchfett verlieren? Dann mache ein paar Site-Ups! FALSCH! Denn so funktioniert es leider überhaupt nicht. Zwar verhelfen Dir die Site-Ups zu stärkeren Bauchmuskeln, doch es wird dadurch kein Fett in der Bauchgegend abgebaut und somit auch kein sichtbares Sixpack geben. Fettabbau kann nur in allen Körperregionen gleichmässig geschehen. Um dies zu erreichen müssen jedoch mehr Kalorien verbrannt werden wie aufgenommen werden. Die effektivste Methode für das Verbrennen von Kalorien ist der Muskelaufbau, denn hier werden grosse Muskelgruppen beansprucht und verbrennen somit viele Kalorien. In der Realität kann sogar durch Training von Schultern und Oberschenkeln genauso viel oder mehr Fett abgebaut werden wie mit Sit-Ups.

 

Mythos 2: Muskeln verwandeln sich in Fett

Wird jemand „weich“ und übergewichtig der vorher „hart“ und muskulös war dann liegt es nicht daran dass sich die Muskeln in Fett verwandeln. In diesem Fall ist die Kalorienzufuhr höher wie der Verbrauch der Kalorien und somit wird Fett aufgebaut. Das hat meistens den Grund dass die Muskeln nicht mehr stimuliert werden (wenig oder kein Training) und einen Muskelabbau zur Folge hat. In diesem Fall verwandeln sich die Muskeln nicht in Fett sondern das Fett bekommt einen höheren Körperanteil und die Muskeln werden abgebaut.

 

Mythos 3: Durch Krafttraining können Muskeln zu gross werden

„Ich will nicht zu muskulös werden“. Eher eine Aussage der Frauen die befürchten zu kräftig zu werden, aber auch durchaus bei Männern möglich. Diese Befürchtung kommt zustande durch die anfänglichen Resultate der ersten Wochen des Trainings. Es ist aber normal dass der Körper in den ersten Wochen des Trainings muskulöser wird da die Muskeln eine bessere Versorgung und Stimulation haben. Doch wer die Befürchtung hat bald wie ein professioneller Bodybuilder mit riesigen Muskelbergen auszusehen kann beruhigt sein, denn diese erreichen dies meistens unter dem Einsatz von Medikamenten.

 

Mythos 4: Frauen sollten anders trainieren als Männer 

Ein weit verbreiteter Irrtum, denn Frauen und Männer bauen Fett und Muskeln auf diesselbe Art und Weise auf und ab. Frauen und Männer haben oft unterschiedliche Ziele, die sich aber in den meisten Fällen mit den selben Training erreichen lassen. Dieser Mythos hängt auch mit dem vorhergehenden zusammen denn Frauen wollen keine breite Brust und kräftige Arme haben, sondern einen gut geformten und festen Körper. Doch hier sollten sie, auch wenn es unlogisch klingt, genau so trainieren wie Männer die genau das erreichen wollen. Denn es ist so gut wie unmöglich dass Frauen durch das Training eine breite Brust und dicke, muskulöse Arme bekommen. Der Grund dafür ist dass die Grösse der Muskeln der Frauen zu der Grösse der Muskeln der Männer sich unterscheidet. Ausserdem wären Bauch und Gesäss der Frauen viel straffer wenn sie den Oberkörper genau so trainieren würden wie den Unterkörper.

 

Mythos 5: Je mehr, desto besser 

Klingt logisch, doch beim Training kommt die Aussage „weniger ist mehr“ zur Geltung. Denn unsere Muskeln sind das effektivste Mittel um Fett zu verbrennen. Darum sollten wir sie ohne Überforderung trainieren und mit einer guten Ernährung. Dies sind nämlich die 2 häufigsten Gründe woran Anfänger sowie auch Fortgeschrittene scheitern. Wenn sich folgende Signale zeigen sollte was unternommen werden: keine Fortschritte mehr, chronische Müdigkeit, sinkende Motivation und häufige Verletzung. In diesen Fällen sollten die folgenden Faktoren kontrolliert und angepasst werden: Ernährung, Schlaufdauer (mindestens 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht), Trainingsintensität, -häufigkeit und –dauer. Soweit der erste Teil der Mythen über Krafttraining. In der nächsten Woche kommt der zweite Teil. Viel Erfolg und Spass bis dahin mit dem Muskelaufbau!

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